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2:2 gegen Hainfeld: Weißenkirchen ärgert sich über Ausgleich in Minute 90+3

SC Weißenkirchen
SC Hainfeld

In der 2. Landesliga West kam der SC Weißenkirchen gegen den SC Hainfeld trotz 2:0-Pausenführung nicht über ein 2:2 hinaus. Kosta Drazic (31.) und Tomas Binar (36.) brachten die Hausherren in Führung, Elvis Bozicevic (60.) und Marcel Ladan (90+3) glichen für die Gäste aus. Coach Genadi Petrov sprach von einem „gerechten Unentschieden“, haderte aber mit dem späten Gegentreffer: „Das ist natürlich sehr bitter.“ Beide Teams halten nach Runde 29 bei 45 Punkten.

Zwei Fußballe in Weiß-Orange-Grün

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2:0 zur Pause, Hainfeld kontert spät – ein offenes Spiel mit klaren Phasen

Weißenkirchen erwischte den besseren Start, suchte vor toller Kulisse den schnellen Weg nach vorne und legte sich den Gegner geduldig zurecht. Der Lohn: In Minute 31 stellte Kosta Drazic auf 1:0, nur fünf Minuten später erhöhte Tomas Binar auf 2:0 (36.). Zur Pause lag die Heimelf verdient vorne. „In der ersten Halbzeit waren wir klar die bessere Mannschaft“, hielt Genadi Petrov fest. Nach dem Seitenwechsel wurde Hainfeld aktiver, kam durch Elvis Bozicevic in der 60. Minute zum Anschluss und blieb dran. Weißenkirchen verteidigte lange mit Einsatz, doch in der Nachspielzeit schlug es doch noch ein: Marcel Ladan traf in Minute 90+3 zum 2:2. „Aufgrund der zweiten Halbzeit war der Gegner ein bisschen besser – insgesamt geht das Unentschieden in Ordnung“, ordnete Petrov ein. So endete ein intensives Spiel, in dem beide Seiten viele Chancen vorfanden und die Zuschauer bis zum Schluss drin waren.

„In der 93. waren wir nicht clever genug“ – Petrov erklärt den Knackpunkt

Nach dem Schlusspfiff überwog bei Weißenkirchen der Ärger über den verpassten Heimsieg. Petrov fand dafür klare Worte und beschrieb den entscheidenden Moment aus seiner Sicht: „Wir hatten in der 93. Minute die Chance aufs 3:1, haben aber nicht abgeschlossen. Dann kriegen wir den Konter. Statt zweimal ein taktisches Foul zu machen, waren wir zu grün, zu naiv und nicht clever genug.“ Der Trainer sprach von einem „bitteren“ Ausgleich in allerletzter Minute, lobte aber gleichzeitig den Auftritt seiner Mannschaft: „Es war ein intensives Spiel von der ersten bis zur letzten Minute, mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Für die Zuschauer war es attraktiv.“ Inhaltlich blieb er konsequent: „Unter dem Strich ist es ein gerechtes Unentschieden – trotzdem schmerzt der Ausgleich in der 90+3.“ Damit brachte er die Lage auf den Punkt: starke Leistung, viel Einsatz, aber zu wenig Konsequenz im entscheidenden Augenblick.

Lob für Gegner und Schiedsrichter, Blick nach Absdorf

Bei allem Frust blieb der Ton fair. „Hainfeld ist eine sehr gute Mannschaft, offensiv extrem stark und in der Mitte kreativ“, zollte Petrov den Gästen Respekt. Auch die Leitung durch den Unparteiischen bewertete er ohne Nebengeräusche: „Der Schiedsrichter war in Ordnung – das ist nicht mein Job, Schiris zu kritisieren.“ Vor der Heimkulisse gefiel ihm besonders, dass seine Truppe trotz einiger Ausfälle mutig und mit vielen Kombinationen spielte: „Wir haben unseren Fans guten Fußball angeboten. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen.“ Der Fokus richtet sich nun auf das Saisonfinale: „Gegen Absdorf erwartet uns eine extrem schwierige Partie. Sie müssen unbedingt gewinnen. Wir wollen ruhig bleiben, unseren Fußball spielen und uns mit einem Sieg verabschieden.“ Mit aktuell 45 Punkten und Rückenwind aus der Leistung, wenn auch nicht aus dem Ergebnis, will Weißenkirchen die Runde ordentlich zumachen.

2. Landesliga West: Weißenkirchen : Hainfeld - 2:2 (2:0)

  • 93
    Marcel Ladan 2:2
  • 60
    Elvis Bozicevic 2:1
  • 36
    Tomas Binar 2:0
  • 31
    Kosta Drazic 1:0