Spielberichte

„Wir haben unsere Klasse ausgespielt“ – Gmünd dreht 1:2-Pause zum 4:2

USV Oed/Zeillern
SC Gmünd

In der 30. Runde der 2. Landesliga West feierte der SC Gmünd bei USV Lehner Oed/Zeillern einen 4:2-Auswärtssieg nach 1:2-Pausenrückstand. Besonders nach der Pause legten die Gäste zu: Philipp Müller glich aus, Karel Slama traf spektakulär aus der Distanz, Martin Held machte alles klar. Obmann-Stellvertreter Wolfgang Dürnitzhofer sprach von einem entspannten Auftritt und meinte: „Wir haben unsere Klasse ausgespielt.“ Die Hausherren trafen durch Klemens Pesek doppelt, konnten ihren Vorsprung zur Halbzeit aber nicht über die Zeit bringen.

Pinker Fußball neben Torstange

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Spiel kippte nach der Pause – vier Treffer, klare Antworten

Der Start in Oed/Zeillern verlief nach dem Geschmack der Gäste. In Minute 25 brachte Martin Sladky den SC Gmünd 1:0 in Führung. Die Heimelf schlug jedoch zurück: Klemens Pesek traf in der 32. Minute zum 1:1 und legte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45+1) das 2:1 nach – damit ging Oed/Zeillern mit Oberwasser in die Kabine. Nach Wiederbeginn antwortete Gmünd schnell. Philipp Müller stellte in der 49. Minute auf 2:2. Danach übernahmen die Gäste endgültig das Kommando: Karel Slama drehte in der 63. Minute mit einem Weitschuss das Spiel auf 3:2, ehe Martin Held in Minute 76 den Deckel zum 4:2 draufsetzte. Dürnitzhofer ordnete den Verlauf so ein: „Für uns war es sehr entspannt. Wir sind ruhig geblieben und haben unsere Qualität ausgespielt.“

Dürnitzhofer über Schlüssel: Ruhe am Ball und eine geschlossene Einheit

Gmünds Obmann-Stellvertreter Wolfgang Dürnitzhofer führte den Auswärtssieg vor allem auf Haltung und Klarheit im eigenen Spiel zurück. „Wir sind sehr entspannt ins Spiel gegangen“, sagte er, und ergänzte zur eigenen Vorstellung: „Wir haben den Ball laufen lassen, mit ein, zwei Kontakten, und wirklich sehr guten Fußball gezeigt.“ Auch die Wende kurz nach der Pause hatte für ihn viel mit Standards und Konsequenz zu tun. Über das 2:2 meinte er: „Philipp Müller hat nach einem Eckball zugeschlagen und ins kurze Eck abgeschlossen.“ Den Führungswechsel beschrieb er als echten Hingucker: „Slama hat den Ball unweit der Mittellinie übernommen und den Tormann überhoben – ein wunderschönes Tor der Runde.“ Zur Kür durch den vierten Treffer sagte er: „In der Schlussphase hat Martin Held eine starke Einzelaktion veredelt.“

Druck bei Oed/Zeillern und ein runder Ausklang für Gmünd

Aus Sicht der Gäste stand Oed/Zeillern spürbar unter Zugzwang. „Für Oed/Zeillern ging es um den Ligaerhalt, der Druck war sehr groß“, erklärte Dürnitzhofer, der die Hausherren zudem als personell geschwächt sah: „Sie waren durch Ausfälle dezimiert und konnten uns heute nicht wirklich fordern.“ Trotz allem blieb der Tenor positiv: „Ich möchte keinen einzelnen herausheben. Es war – wie in den letzten Spielen – eine geschlossene Mannschaftsleistung: Teamgeist, Einsatz, Kampfbereitschaft.“ Mit Blick auf die Tabelle und die kommenden Monate klang sein Fazit wie ein Versprechen: „Wir hatten den Klassenerhalt schon zu Wochenbeginn fixiert, das war ein krönender Abschluss. So können wir mit Schwung in die Herbstsaison gehen.“ In der Endabrechnung hält Gmünd bei 39 Punkten auf Rang 10, Oed/Zeillern bei 35 Zählern auf Rang 13.

2. Landesliga West: Oed/Zeillern : SC Gmünd - 2:4 (2:1)

  • 76
    Martin Held 2:4
  • 63
    Karel Slama 2:3
  • 49
    Philipp Müller 2:2
  • 46
    Klemens Pesek 2:1
  • 32
    Klemens Pesek 1:1
  • 25
    Martin Sladky 0:1