In der Gebietsliga Nord/Nordwest feierte der FC Tulln gegen den SC Ladendorf einen 7:0-Kantersieg. Trainer Kristian Fitzbauer sprach danach von einer über neunzig Minuten beeindruckenden Vorstellung und hob den frühen Doppelschlag hervor. Nach zehn Minuten stand es 2:0, zur Pause 3:0, am Ende ein klares Statement des Leaders. "Es ist grandios, was die Jungs Woche für Woche abliefern", sagte der Coach und richtete den Blick bereits auf den letzten Schritt Richtung Meistertitel.

Foto von Hal Gatewood auf Unsplash
Der Start war furios: In Minute 7 traf Ossi Refai zum 1:0, nur eine Zeigerumdrehung später legte Christoph Knasmüllner das 2:0 nach. Genau diesen frühen Doppelschlag hob Kristian Fitzbauer hervor: "Wir gehen nach zehn Minuten 2:0 in Führung, damit war das Spiel fast entschieden." Tulln hatte anschließend mehr vom Spiel, blieb ruhig und suchte geduldig den nächsten Stich. Der fiel in der 25. Minute, als Robin Josefik auf 3:0 stellte – mit diesem Polster ging es auch in die Kabinen. Nach der Pause ließ der Leader nicht locker: Patrick Krammer erhöhte in Minute 73 auf 4:0. In der Schlussphase schraubten Knasmüllner (77.) und Josefik (79.) ihre Doppelpack-Bilanzen hoch, ehe Ahmed Mehmetoglu in der 85. Minute den 7:0-Endstand fixierte. Das Ergebnis spiegelte die klare Rollenverteilung über die gesamte Distanz wider.
Im Anschluss sprach Fitzbauer von einer komplett runden Vorstellung seiner Mannschaft. "Es war über neunzig Minuten eine beeindruckende Leistung, in der Höhe auch verdient. Es ist grandios, was die Jungs Woche für Woche abliefern", sagte der Trainer. Auf die Frage nach einer Schlüsselszene blieb er konsequent beim Kollektiv: "Es gab keine Schlüsselszene, sondern über die gesamte Spielzeit die tolle Leistung dieser Truppe." Auch beim Thema Schiedsrichter gab es keine Aufregung: "Es war ein sehr faires Spiel. Der Unparteiische hat normal geleitet." Dass am Ende fünf verschiedene Spieler trafen und dazu Knasmüllner wie Josefik je zweimal einnetzten, passte ins Bild der Breite im Kader. Tulln blieb über weite Strecken das aktivere Team, legte nach der Pause zu und brachte den deutlichen Vorsprung ohne Gegentor souverän ins Ziel.
Beim Ausblick blieb Fitzbauer bodenständig, auch wenn der Blick auf die Tabelle nach der 21. Runde eindeutig ist: Der FC Tulln steht mit 59 Punkten an der Spitze, dahinter folgt SC Leopoldsdorf mit 44. "In dieser Phase geht es nicht um Verbesserungen. Wir wollen den Punkt holen und dann das große Ziel, den Meistertitel, einfahren", erklärte er. Gleichzeitig nahm er den Gegner ausdrücklich positiv wahr: "Ich habe dem Trainer zur tollen Saison gratuliert. Als Aufsteiger so zu spielen, ist beeindruckend. Sie sind auf einem richtig guten Weg." Neben dem Respekt für den Gegner betonte er nochmals die eigene Haltung: "Die Geschlossenheit vom Startplatz eins bis zweiundzwanzig – man merkt, dass der große Traum alle fokussiert." Mit dem 7:0 hat Tulln den eingeschlagenen Kurs eindrucksvoll bestätigt.